Angebote nur für Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN und KUNDENINFORMATIONEN, Stand April 2018

Richter Spezial - Inhaber Thilo Richter - Jahnstraße 30 - D - 58509 Lüdenscheid

Telefon +49 (0) 23 51 / 67 20 15 - Fax 67 20 25 - Mail info (at) richter-spezial.de

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1      Geltungsbereich

1.1   Der Onlineshop von Richter Spezial („Verkäufer“) richtet sich ausschließlich an Unternehmer („Kunde“). Neben der Überprüfung der Unternehmereigenschaft im Rahmen des Bestellprozess ist der Verkäufer berechtigt, einen Nachweis der Unternehmereigenschaft durch das Vorlegen geeigneter und aktueller Belege, z.B. Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung, zu verlangen.

1.2   Diese AGB gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen, die ein Kunde mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren und/oder Leistungen abschließt, ohne dass der Verkäufer nochmals auf sie hinweisen muss.  Verwendet der Kunde entgegenstehende oder ergänzende AGB, wird deren Geltung hiermit widersprochen; sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Verkäufer ausdrücklich zugestimmt hat.

1.3   Diese AGB gelten auch ausschließlich, wenn der Verkäufer in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen Bedingungen abweichender Bedingungen des Kunden die Lieferung an diesen ohne besonderen Vorbehalt ausführt.

2      Vertragspartner, Vertragsschluss

2.1   Der Kaufvertrag kommt zustande mit Richter Spezial.

2.2   Die Darstellung der Produkte im Online-Shop des Verkäufers stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar.

2.3   Der Kunde kann das Angebot telefonisch, schriftlich, per Fax, per E-Mail, das im Onlineshop des Verkäufers integrierte Bestellformular abgeben oder die Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen und die Eingaben vor Absenden der Bestellung jederzeit korrigieren, indem die hierfür im Bestellablauf vorgesehenen und erläuterten Korrekturhilfen genutzt werden. Durch Anklicken des Bestellbuttons gibt der Kunde eine verbindliche Bestellung der im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Die Bestätigung des Zugangs der Bestellung erfolgt per E-Mail unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung.

2.4   Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden durch eine schriftliche (Brief) oder elektronisch übermittelte (Fax, E-Mail) Auftragsbestätigung oder durch Auslieferung der Ware annehmen. Der Verkäufer ist berechtigt, die Annahme der Bestellung abzulehnen.

2.5   Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten Mails zugestellt werden können. Bestellung und Empfangsbestätigung gelten als zugegangen, wenn die Parteien, für die sie bestimmt sind, sie unter gewöhnlichen Bedingungen abrufen können.

2.6   Haben die Parteien Sonderkonditionen vereinbart, gelten diese grundsätzlich nicht für gleichzeitig laufende und zukünftige Vertragsverhältnisse mit dem Kunden.

2.7   Bei auftragsbezogenen Sonderbauten ändern sich die technischen Daten im Vergleich zum Standardgerät und entsprechen der freigegebenen Zeichnung. Der Sonderbau wird vom Verkäufer erst nach Vertragsabschluss technisch projektiert, sollte sich bei der Entwicklung oder Fertigung herausstellen, dass die besprochenen Vorgaben nicht umsetzbar oder Eigenschaften nicht erreichbar sind, steht dem Verkäufer das Recht auf Rücktritt vom Vertrag zu. Zusätzliche Abweichungen wie z.B. in Gewicht, Abmessungen und Leistungsdaten zum Standardgerät können möglich sein. Sie sind, sofern sie die Funktion nicht beeinträchtigen kein Grund, um vom Kauf zurück zu treten oder Nachbesserung zu verlangen. Die angegebenen Werte unterliegen, sofern nicht anders angegeben, der ISO 2768-sg. Sollte der Zulieferer die benötigten Komponenten nicht wie geplant liefern können, oder nur zu einem stark erhöhten Preis, behält sich der Verkäufer das Recht vor vom Vertrag zurückzutreten oder, nach Absprache, die anfallenden Mehrkosten weiter zu berechnen. Stornierung und Rücknahme ausgeschlossen.

2.8   Änderungen bzw. Stornierungen bereits bestätigter Aufträge können nur durchgeführt werden, wenn dies fertigungstechnisch noch möglich ist. Für spätere Änderungen behält sich der Verkäufer vor, angefallene Zusatzkosten zu berechnen. Bestellte Sonderanfertigungen können nicht geändert oder storniert werden.

2.9   Bei wirtschaftlichem Unvermögen des Kunden, seine Pflichten gegenüber dem Verkäufer zu erfüllen, kann der Verkäufer bestehende Austauschverträge mit dem Kunden durch Rücktritt fristlos beenden. Dies gilt auch bei einem Insolvenzantrag des Kunden. § 321 BGB und § 112 InsO bleiben unberührt. Der Kunde wird den Verkäufer frühzeitig schriftlich über eine drohende Zahlungsunfähigkeit informieren.

3      Widerrufsrecht

3.1   Das Angebot des Verkäufers richtet sich ausschließlich an Gewerbetreibende, Industrie, Handel, Behörden und die freien Berufe, ein Widerrufsrecht wird hiermit ausgeschlossen.

4      Preise und Zahlungsbedingungen

4.1   Die angegebenen Preise des Verkäufers sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen deutschen Umsatzsteuer. Verpackungs- und Versandkosten, Verladung, Versicherung (insbesondere Transportversicherung), Zölle und Abgaben werden ggfs. gesondert berechnet.

4.2   Für Lieferungen innerhalb Deutschlands bietet der Verkäufer folgende Zahlungsmöglichkeiten an, sofern in der jeweiligen Produktbeschreibung nichts anderes bestimmt ist:
- Rechnung bei positiver Bonität ( Ziffer 4.3 )
- Vorauskasse per Überweisung ( Ziffer 4.7 )
- Vorauskasse über den Zahlungsdienstleister PayPal ( Ziffer 4.4 )

4.3   Die Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart innerhalb von 10 Tagen mit 2 % Skonto oder nach 20 Tagen rein netto Kasse bargeldlos (keine Schecks) zahlbar. Dienstleistungsrechnungen sind sofort rein netto fällig. Bestellungen, die ausschließlich mit Angabe einer Webmailer-Adresse (t-online, gmx, web, yahoo etc.) ohne Angabe einer Internetpräsenz und/oder einer Funk-Telefonnummer geordert werden nur per Vorauszahlung abzgl. Skonto durchgeführt.

4.4   Der Verkäufer versendet unter Abzug von Skonto eine elektronische Proforma-Rechnung zum Ausgleich durch den Kunden. Der Kunde erhält nach Zahlungseingang per Post eine formelle Rechnung.

4.5   Wird für den jeweiligen Artikel zusätzlich ein Versand ins Ausland angeboten, hat der Kunde folgende Zahlungsmöglichkeiten:
- Rechnung bei positiver Bonität ( Ziffer 4.3 )
- Vorauskasse per Überweisung ( Ziffer 4.7 )
- Vorauskasse über den Zahlungsdienstleister PayPal ( Ziffer 4.4 )

4.6   Bei Lieferungen in Länder außerhalb der Europäischen Union können weitere Kosten anfallen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die vom Kunden zu tragen sind. Hierzu zählen Kosten für die Geldübermittlung durch Kreditinstitute (z.B. Überweisungsgebühren, Wechselkursgebühren) oder einfuhrrechtliche Abgaben bzw. Steuern (z.B. Zölle).

4.7   Ist Vorauskasse vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig. Zur Annahme der Bestellung sendet der Verkäufer eine Auftragsbestätigung mit Angabe der Bankverbindung.

4.8   Eine Zahlung gilt als eingegangen, sobald der Gegenwert dem Konto des Verkäufers gutgeschrieben wurde. Im Falle des Zahlungsverzuges hat der Verkäufer Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz. Die übrigen gesetzlichen Rechte des Verkäufers im Falle eines Zahlungsverzuges des Kunden bleiben hiervon unberührt. Sofern Forderungen überfällig sind, werden eingehende Zahlungen zunächst auf eventuelle Kosten und Zinsen, sodann auf die älteste Forderung angerechnet.

5      Liefer- und Versandbedingungen

5.1   Die Lieferung von Waren erfolgt nur auf dem Versandwege und an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift (keine Packstationen), eine Selbstabholung ist nicht möglich. Bei der Abwicklung des Auftrages ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich.

5.2   Die Lieferung von Transportgeräten und Waagen erfolgt innerhalb von Deutschland frei Haus ohne zusätzliche Versandkosten, auf Inseln können Zuschläge bei Speditionen und Paketdiensten entstehen. Rohrbügel für Plattenwagen, Einzelteile und Ersatzteile werden bei Einzelbestellung unter einem Warenwert von EUR 50,00 netto zzgl. Versandkosten DHL Paket EUR 6,90 netto geliefert. Regale werden ab einem Netto Warenwert von 500 EUR frei Haus geliefert. Unter 500 EUR werden für Regale pauschal 38 EUR Frachtkosten netto berechnet. Terminzustellungen (NextDay oder Fixtermine) werden mit EUR 30,00 netto berechnet. Versandkosten CPT/CIP ins Ausland werden bei Bekanntgabe der Empfangs-Postleitzahl nach Aufwand berechnet. Angeforderte Avis-/Terminabsprachen werden mit Spediteurkosten EUR 6,90 netto berechnet.

5.3   Für Lagerbestandsware behält sich der Verkäufer ein Zwischenverkaufsrecht vor.

5.4   Vorbehaltlich der Selbstbelieferung wird der Verkäufer für eine schnelle Lieferung Sorge tragen. Ist ein Teil der Bestellung nicht sofort lieferbar, weil der Verkäufer vom Lieferanten ohne Verschulden trotz Aufgabe einer deckungsgleichen Bestellung nicht rechtzeitig beliefert wird, wird die restliche Ware ohne erneute Berechnung der Versandkosten nachgeliefert, soweit dies für den Kunden zumutbar ist. Im Falle von zulässigen Teillieferungen ist der Verkäufer berechtigt, auch Teilrechnungen zu stellen.

5.5   Ist das vom Kunden bestellte Produkt beim Verkäufer nicht verfügbar, weil der Verkäufer vom Lieferanten ohne Verschulden trotz Aufgabe einer deckungsgleichen Bestellung nicht beliefert wird, wird der Verkäufer dies in der Auftragsbestätigung unverzüglich mitteilen. Der Verkäufer wird dadurch von seiner Leistungspflicht frei und kann vom Vertrag zurücktreten. Hat der Kunde bereits Zahlungen geleistet, wird der Verkäufer diese unverzüglich erstatten.

5.6   Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht auf den Käufer über, sobald die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt übergeben wurde. Dies gilt auch dann, wenn der Verkäufer die Kosten des Transportes trägt. Eine Transportversicherung erfolgt nur auf besonderen Wunsch und auf Rechnung des Kunden. Schuldet der Verkäufer die Aufstellung und Montage, geht die Gefahr mit der Beendigung der Aufstellungs- und Montagearbeiten und der Übergabe an den Kunden über.

5.7   Soweit eine Lieferung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht möglich ist, z.B. weil die Ware nicht durch die Eingangstür, Haustür oder den Treppenaufgang des Kunden passt, oder weil der Kunde nicht unter der von ihm angegebenen Lieferadresse angetroffen wird, obwohl der Lieferzeitpunkt dem Kunden mit angemessener Frist angekündigt wurde, trägt der Kunde die Kosten für die erfolglose Anlieferung und ist zur Zahlung einer pauschalen Verzugsentschädigung verpflichtet. Diese beträgt für jede volle Woche der Verspätung 1 %, im Ganzen aber höchstens 8 % vom Wert der Gesamtlieferung oder des nicht angenommen Teils der Gesamtlieferung. Es bleibt den Parteien unbenommen, einen höheren oder niedrigeren Schaden nachzuweisen.

5.8   Für den Fall, dass sich der Versand der Ware an den Kunden aus Gründen, die dieser zu vertreten hat, verzögert, erfolgt der Gefahrübergang bereits mit Anzeige der Versandbereitschaft an den Kunden. Eventuell anfallende Lagerkosten hat nach Gefahrübergang der Kunde zu tragen.

5.9   Unter Kaufleuten gilt die in § 377 HGB geregelte Untersuchungs- und Rügepflicht. Unterlässt der Käufer die dort geregelte Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Dies gilt nicht, falls der Verkäufer einen Mangel arglistig verschwiegen hat.

6      Höhere Gewalt

6.1   Im Falle von Ereignissen höherer Gewalt, die sich auf die Vertragserfüllung auswirken, ist der Verkäufer berechtigt, die Lieferung um die Dauer der Behinderung hinauszuschieben und bei längerfristigen Verzögerungen ganz oder teilweise zurückzutreten, ohne dass hieraus irgendwelche Ansprüche gegen den Verkäufer hergeleitet werden können. Als höhere Gewalt gelten alle für den Verkäufer unvorhersehbaren Ereignisse oder solche, die - selbst wenn sie vorhersehbar waren - außerhalb des Einflussbereichs des Verkäufers liegen und deren Auswirken auf die Vertragserfüllung durch zumutbare Bemühungen des Verkäufers nicht verhindert werden können. Etwaige gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.

7      Verzögerung der Leistung

7.1   Bei einer Verzögerung der Leistung hat der Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen ein Rücktrittsrecht nur, wenn die Verzögerung vom Verkäufer zu vertreten ist.    

8      Eigentumsvorbehalt

8.1   Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor.

8.2   Der Kunde darf die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsbetrieb weiterveräußern; sämtliche aus diesem Weiterverkauf entstehenden Forderungen tritt der Kunde - unabhängig von einer Verbindung oder Vermischung der Vorbehaltsware mit einer neuen Sache - in Höhe des Rechnungsbetrages an den Verkäufer im Voraus ab und der Verkäufer nimmt diese Abtretung an. Der Kunde bleibt zur Einziehung der Forderungen ermächtigt, der Verkäufer darf Forderungen jedoch auch selbst einziehen, soweit der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Wenn der Kunde die Vorbehaltssache mit anderen Gegenständen verbindet, vermischt oder diese verarbeitet, erwirbt der Verkäufer Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Vorbehaltsware zu den anderen verarbeiteten Gegenständen zur Zeit der Verbindung bzw. Vermischung oder Verarbeitung. Ist die Sache des Kunden als Hauptsache anzusehen, so hat der Kunde dem Verkäufer anteilsmäßig Miteigentum zu übertragen. Die dem Verkäufer zustehenden Sicherheiten wird der Verkäufer auf Verlangen des Kunden insoweit freigeben, als der Wert der Sicherheiten die zu sichernden Forderungen um mehr als 10 % übersteigt.

8.3   Der Kunde hat Zugriff auf die im Eigentum oder Miteigentum des Verkäufers stehende Ware oder auf die abgetretenen Forderungen sofort mitzuteilen. Er hat an den Verkäufer abgetretene, von ihm eingezogene Beträge sofort an den Verkäufer abzuführen, soweit dessen Forderung fällig ist.

9      Mängelhaftung

9.1   Liegt ein Mangel der Kaufsache vor, gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.

9.2   Ein unwesentlicher Mangel begründet keine Mängelansprüche und berechtigt den Kunden nicht dazu, die Entgegennahme der Ware zu verweigern. Sollte ein Teil der Ware einen nicht unwesentlichen Mangel aufweisen, berechtigt dies nicht zur Beanstandung der gesamten Lieferung. Etwas anderes gilt nur für den Fall, dass die Teillieferung für den Kunden ohne Interesse ist. Darüber hinaus dürfen Zahlungen des Kunden nur in einem Umfang zurückbehalten werden, die in einem angemessenen Verhältnis zu dem aufgetretenen Sachmangel stehen. Wird die Sache unentgeltlich überlassen, haftet der Verkäufer für Mängel nur, soweit ihm Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

9.3   Mängelansprüche entstehen nicht bei natürlicher Abnutzung oder Schäden, die nach dem Gefahrübergang infolge fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung, übermäßiger Beanspruchung, ungeeigneter Betriebsmittel oder die aufgrund besonderer äußerer Einflüsse entstehen, die nach dem Vertrag nicht vorausgesetzt sind, sowie bei nicht reproduzierbaren Störungen. Werden vom Kunden oder von Dritten unsachgemäß Änderungen oder Instandsetzungsarbeiten vorgenommen, so bestehen für diese und die daraus entstehenden Folgen ebenfalls keine Mängelansprüche, es sei denn der Kunde kann nachweisen, dass die gerügte Störung nicht durch diese Änderungen oder Instandsetzungsarbeiten verursacht worden sind.

9.4   Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Gefahrübergang, die gesetzlichen Verjährungsfristen für den Rückgriffsanspruch nach § 478 BGB bleiben unberührt. Als Vereinbarung über die Beschaffenheit der Ware gelten nur Angaben des Verkäufers und die Produktbeschreibungen des Herstellers, die in den Vertrag einbezogen wurden; für öffentliche Äußerungen des Herstellers oder sonstige Werbeaussagen übernimmt der Verkäufer keine Haftung. Ist die gelieferte Sache mangelhaft, leistet der Verkäufer zunächst nach eigener Wahl Gewähr durch Beseitigung des Mangels (Nachbesserung) oder durch Lieferung einer mangelfreien Sache (Ersatzlieferung). Ein Anspruch auf eine Leihware für die Dauer der Nachbesserung besteht nicht. Die vorstehenden Einschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht für Ansprüche aufgrund von Schäden, die vom Verkäufer, dessen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden - bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, - bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung sowie Arglist, - bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflichten), - soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist oder - im Rahmen eines Garantieversprechens, soweit vereinbart.

9.5   Ist die Nacherfüllung im Wege der Ersatzlieferung erfolgt, ist der Kunde verpflichtet, die zuerst gelieferte Ware innerhalb von 30 Tagen an den Verkäufer zurückzusenden. Das Rücksendepaket muss den Grund der Rücksendung, den Kundennamen und die für den Kauf der mangelhaften Ware vergebene Nummer enthalten, die dem Verkäufer die Zuordnung der Retoure ermöglicht. Solange und soweit die Zuordnung der Rücksendung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, nicht möglich ist, ist der Verkäufer zur Entgegennahme zurückgesandter Ware und zur Rückzahlung des Kaufpreises nicht verpflichtet. Die Kosten einer erneuten Versendung trägt der Kunde.

9.6   Liefert der Verkäufer zum Zwecke der Nacherfüllung eine mangelfreie Sache, kann der Verkäufer vom Kunden eine Nutzungsentschädigung gem. § 346 Abs. 1 BGB geltend machen. Sonstige gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

10   Haftung

10.1 Für Ansprüche aufgrund von Schäden, die durch den Verkäufer, dessen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden, haftet der Verkäufer stets unbeschränkt - bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, - bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung, - bei Garantieversprechen, soweit vereinbart, oder - soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist.

10.2 Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, (Kardinalpflichten) durch leichte Fahrlässigkeit vom Verkäufer, dessen gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen ist die Haftung der Höhe nach auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt, mit dessen Entstehung typischerweise gerechnet werden muss. Im Übrigen sind Ansprüche auf Schadensersatz ausgeschlossen.

10.3 Liefert der Verkäufer ein Flurförderzeug, wird der Kunde mit Auslieferung an ihn Halter des Gerätes. Er ist ab diesem Zeitpunkt auf eigene Kosten für die Einhaltung der geltenden Gesetze, Verordnungen sowie Verwaltungsakte, insbesondere für steuerrechtliche und straßenverkehrsrechtliche Regelungen verantwortlich. Der Kunde hat den Verkäufer bei Ansprüchen Dritter gegen ihn freizustellen, wenn diese nach Übergabe an den Kunden entstanden sind.

11   Verjährung

11.1 Ansprüche des Kunden gegenüber dem Verkäufer verjähren - mit Ausnahme der Ansprüche gemäß Ziffer 9 - in einem Jahr ab Kenntnis, spätestens jedoch in fünf Jahren nach Erbringung der Leistung, sofern nicht gemäß Ziffer 10.1 unbeschränkt gehaftet wird.          

12   Zurückbehaltung, Abtretung

12.1 Zurückbehaltungs- und Leistungsverweigerungsrechte des Kunden sind ausgeschlossen, es sei denn, der Verkäufer bestreitet die zugrunde liegenden Gegenansprüche nicht oder diese sind rechtskräftig festgestellt.

12.2 Eine Abtretung von Ansprüchen aus dem mit dem Kunden geschlossenen Vertrag durch den Kunden, insbesondere eine Abtretung etwaiger Mängelansprüche des Kunden, ist ausgeschlossen.                 

13   Verhaltenskodex

13.1 Der Verkäufer hat sich folgendem Verhaltenskodizes wir uns unterworfen: Trusted Shops Qualitätskriterien http://www.trustedshops.com/tsdocument/ TS_QUALITY_CRITERIA_de.pdf

14   Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Vertragssprache

14.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

14.2 Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen Verkäufer und Kunde der Geschäftssitz des Verkäufers. Die Befugnis, auch das Gericht an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand anzurufen bleibt hiervon unberührt.

14.3 Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch. Der Verkäufer speichert den Vertragstext und sendet dem Kunden die Bestelldaten und die AGB per E-Mail zu. Der Vertragstext kann im Kunden-Login eingesehen werden.

Stand April 2018

 

Kundeninformationen für den elektronischen Geschäftsverkehr

Informationen über die technischen Schritte, die zum Vertragsschluss führen

1.1   Nutzt der Kunde für seine Bestellung das Online-Bestellformular des Verkäufers, gibt er sein Angebot wie folgt ab:

a)   Auswahl des Produkts und Klick auf Button „in den Warenkorb“

b)   Klick auf Button „weiter einkaufen“ um Einkauf fortzusetzen oder auf Button „zur Kasse gehen“

c)   Auswahl Neuregistrierung, Anmeldung oder als Gast zur Kasse gehen und Klick auf Button „weiter“

d)   Eingabe Rechnungsinformationen, Auswahl der Versandadresse und Klick auf Button „weiter“

e)   ggfs. Eingabe Lieferadresse und Klick auf Button „weiter“

f)    Versandart bestätigen und Klick auf Button „weiter“

g)   Auswahl Zahlungsart und Klick auf Button „weiter“

h)   Bestätigung der AGB des Verkäufers

i)    Bestätigung der Unternehmereigenschaft des Kunden

j)      Klick auf Button „Bestellung abschicken“

1.2   Die Annahme durch den Verkäufer erfolgt nach Maßgabe Ziffer 2.4 der AGB.

2      Informationen zur Speicherung des Vertragstextes

2.1   Der Vertragstext wird auf der Internetseite des Verkäufers gespeichert und kann vom Kunden über sein passwortgeschütztes Kundenkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden, sofern der Kunde vor Absendung seiner Bestellung ein Kundenkonto im Online-Shop des Verkäufers angelegt hat.

3      Informationen über die technischen Mittel um Eingabefehler zu erkennen und zu berichtigen

3.1   Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben laufend über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren. Darüber hinaus werden alle Eingaben vor der verbindlichen Abgabe der Bestellung noch einmal in einem Bestätigungsfenster angezeigt und können auch dort mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigiert werden.

Stand April 2018

Unsere AGB's finden Sie hier zum Download.

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